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.... gibt es als die bekannteren Langhaar-Collies und als eigenständige Rasse der selteneren Kurzhaar-Collies. Der FCI-Rassestandard erkennt drei Farbvarianten an: sable-white (zobelfarben mit weissen Abzeichen), tricolor (vorwiegend schwarz mit lohfarbenen Abgrenzungen und weissen Abzeichen) sowie blue-merle (silberblau mit schwarz marmoriert und weissen Abzeichen).
Hündinnen haben eine Schulterhöhe von 51 - 56 cm, Rüden von 56 bis 61 cm. Das Gewicht erwachsener Collies liegt zwischen 18 und 30 kg. Der amerikanische Rassestandard erlaubt jeweils 5 cm mehr, entsprechend schwerer sind die Hunde.
Für jeden Geschmack eines Collie-Interessenten ist der bevorzugte Phäno-Typ zu finden (siehe auch "Collietypen").
Der Collie ist in der Regel ein lernfreudiger, feinfühliger und sanfter Hund, der selten zu Dominanz neigt und eher den Wunsch hat, seinem Halter zu gefallen, entsprechend einfach ist er zu erziehen. Auf unangemessene Härte oder Grobheiten reagiert er mit Sturheit, manchmal auch mit Angst. Moderne Erziehungsmethoden auf der Basis von Motivation und positiver Bestärkung sind ideal. Der Collie ist auch für Hunde-Anfänger mit entsprechendem (theoretischen) Grundwissen über Hundeverhalten und Hundeerziehung bestens geeignet. Da er schnell lernt, führen ständige Übungswiederholungen zu Langeweile. Mit seiner Intelligenz schätzt er eher die Abwechslung und das Erlernen neuer Dinge, möchte regelmäßig geistig und körperlich beschäftigt werden, ist aber kein anspruchsvoll fordernder Arbeitshund und schätzt auch regelmäßig ein bequemes Sofa und viele Streicheleinheiten.
Freundlichen Menschen, die ihren Collie liebevoll und konsequent erziehen, ist er ein idealer und sehr anhänglicher Begleithund. Wer einen eigenständigen Hund sucht - der Collie ist glücklich, wenn er möglichst immer in der Nähe seines Menschen ist. An Alleinbleiben muss man ihn - wie jeden Hund - erst schrittweise gewöhnen.
Frühzeitig an Kinder gewöhnt, ist der Collie für hundefreundliche Kinder ein liebevoller Spielkamerad und Beschützer; dass man Kleinkinder nicht mit Hunden allein lässt, gilt aber natürlich auch für den Collie. Auch bei Nicht-Hundefreunden erweckt er - dem "Lassie-Image" sei Dank - meistens Sympathien, was in der heutigen Zeit nicht zu verachtende Stress-Freiheit bringt. Fremden gegenüber verhält sich ein Collie in der Regel desinteressiert bis zugänglich, je nach Erfahrungen oder Wünschen seines Halters.
Ein Collie, dem Wachaufgaben übertragen werden, wird diese zuverlässig erfüllen. Collies mit Jagdverhalten sind eher selten, erst Recht, wenn man schon dem Junghund Jagdspiele verbietet. Collies sind in der Regel weder Draufgänger noch Raufer und somit für die Mehrhundehaltung, Hundetreffen und natürlich auch Hundesport wie Agility, Breitensport, Rettungshundedienst sehr geeignet. Collies sind keine Kläffer - es sei denn, man erzieht sie dazu. Bekannt und sympathisch ist ihre Kommunikationsfreude, denn durch die verschiedensten - leisen - Lautäusserungen "kommentieren" sie gerne, wenn man zu ihnen spricht.
Die Fellpflege (siehe auch "Bürsten") ist - im Vergleich zu vielen anderen langhaarigen Rassen, die schnell zu Verfilzungen neigen - sehr einfach; gründliches Bürsten alle zwei bis drei Wochen ist ausreichend, im Haarwechsel öfter. Die korrekte Haarstruktur ist schmutzabweisend, d.h. nicht entfernter (Rest-) Schmutz rieselt aus dem Haar, sobald der Collie getrocknet ist. Lange Collie-Haare lassen sich problemlos mit jedem handelsüblichen Staubsauger von Teppichen oder Polstern entfernen.
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